Ein Ausflug in die Geschichte

Die Villa Wippermann

Ein Ausflug in die Geschichte

Die Villa Wippermann

fertiggestellt im Jahr 1895 – ist ein Musterbeispiel für den Villenbau des beginnenden 20. Jahrhunderts. Erbaut vom Fabrikantenehepaar Gustav Adolf und Aline Wippermann, geborene Lüsebrink, blieb sie 55 Jahre im Besitz der Familie. Gustav Adolf war Mitinhaber der Brennerei »Gebrüder Wippermann Halver«, welche unter anderem Schnaps und Parfüm herstellte.

Die Tochter Elisabeth Linke, geborene Wippermann, verkaufte die Villa im Dezember 1950 an die Stadt Halver, die diese als Sozial-, Flüchtlings- und Vertriebenenamt nutzte. Im November 1958 zogen Bauamt, Wohnungsamt und Bauverwaltung ein.

Mit Mitteln des Landesstrukturförderprogramms »Regionale 2013« wurde das Gebäude aufwändig saniert und beherbergt heute das Regionalmuseum »Oben an der Volme«. Im Obergeschoss hat das Heimatmuseum sein Domizil gefunden.

Im Erdgeschoss finden regelmäßig Sonderausstellungen künstlerischer, handwerklicher oder dokumentarischer Art statt. Begleitende Vorträge, Führungen, Konzerte und Lesungen bieten abwechslungsreiche Kunst- und Kulturerlebnisse für alle Bürger der Region.

Das Standesamt der Stadt Halver bietet in der Villa Ambientetrauungen an.

Zur baulichen Entwicklung der Villa Wippermann entstand im Rahmen des Masterstudiengangs »Integrales Bauen« an der Fachhochschule Bielefeld – Campus Minden eine Broschüre. Mit dem Einverständnis der Autorin Jacqueline Bleichert steht diese hier zum Download bereit.

ZUR BROSCHÜRE

fertiggestellt im Jahr 1895 – ist ein Musterbeispiel für den Villenbau des beginnenden 20. Jahrhunderts. Erbaut vom Fabrikantenehepaar Gustav Adolf und Aline Wippermann, geborene Lüsebrink, blieb sie 55 Jahre im Besitz der Familie. Gustav Adolf war Mitinhaber der Brennerei »Gebrüder Wippermann Halver«, welche unter anderem Schnaps und Parfüm herstellte.

Die Tochter Elisabeth Linke, geborene Wippermann, verkaufte die Villa im Dezember 1950 an die Stadt Halver, die diese als Sozial-, Flüchtlings- und Vertriebenenamt nutzte. Im November 1958 zogen Bauamt, Wohnungsamt und Bauverwaltung ein.

Mit Mitteln des Landesstrukturförderprogramms »Regionale 2013« wurde das Gebäude aufwändig saniert und beherbergt heute das Regionalmuseum »Oben an der Volme«. Im Obergeschoss hat das Heimatmuseum sein Domizil gefunden.

Im Erdgeschoss finden regelmäßig Sonderausstellungen künstlerischer, handwerklicher oder dokumentarischer Art statt. Begleitende Vorträge, Führungen, Konzerte und Lesungen bieten abwechslungsreiche Kunst- und Kulturerlebnisse für alle Bürger der Region.

Das Standesamt der Stadt Halver bietet in der Villa Ambientetrauungen an.

Zur baulichen Entwicklung der Villa Wippermann entstand im Rahmen des Masterstudiengangs »Integrales Bauen« an der Fachhochschule Bielefeld – Campus Minden eine Broschüre. Mit dem Einverständnis der Autorin Jacqueline Bleichert steht diese hier zum Download bereit.

ZUR BROSCHÜRE

Heimatmuseum

1978 beschlossen die Mitglieder des Ausschusses »Heimatpflege« eine Heimatstube in den Räumlichkeiten der ehemaligen Rektoratsschule an der Von-Vincke-Straße 22 einzurichten. Dieser Ausschuss war ein Kind des örtlichen Verkehrsvereins – Vorgänger des heutigen Heimatvereins Halver e.V.

Auf 170 qm gab die – später Heimatmuseum genannte -Sammlung Einblick in das bäuerliche, gewerbliche und industrielle Leben im frühen Halver, berichtete aber auch von der Natur, den Vereinen und der Entwicklung unserer Stadt.

Bereits 1995 liebäugelten Günther Vahlefeld (1. Vorsitzender des Heimatvereins) und Ortsheimatpfleger Karl Rudolf Fillig mit einem Umzug in die Bauamts-Villa. Es sollte aber noch 22 Jahre dauern bis Küchenherd, Schusterwerkstatt und wilhelminisches Schulzimmer umziehen konnten und das stattliche Wippermannsche Tor wieder seinen angestammten Platz in der Frankfurter Straße 45 einnahm.

Heimatmuseum

1978 beschlossen die Mitglieder des Ausschusses »Heimatpflege« eine Heimatstube in den Räumlichkeiten der ehemaligen Rektoratsschule an der Von-Vincke-Straße 22 einzurichten. Dieser Ausschuss war ein Kind des örtlichen Verkehrsvereins – Vorgänger des heutigen Heimatvereins Halver e.V.

Auf 170 qm gab die – später Heimatmuseum genannte -Sammlung Einblick in das bäuerliche, gewerbliche und industrielle Leben im frühen Halver, berichtete aber auch von der Natur, den Vereinen und der Entwicklung unserer Stadt.

Bereits 1995 liebäugelten Günther Vahlefeld (1. Vorsitzender des Heimatvereins) und Ortsheimatpfleger Karl Rudolf Fillig mit einem Umzug in die Bauamts-Villa. Es sollte aber noch 22 Jahre dauern bis Küchenherd, Schusterwerkstatt und wilhelminisches Schulzimmer umziehen konnten und das stattliche Wippermannsche Tor wieder seinen angestammten Platz in der Frankfurter Straße 45 einnahm.